Der Kiebitz
Landwirte und Vogelschützer müssen sich genau absprechen
Die Nestersuche ist sehr zeitaufwendig
Nestsuche als Unterrichtsfach
Nestbereiche bleiben bei der Mahd stehen
Neststandorte werden mit GPS eingelesen
Küken unter einem Weidekorb
Der Korb schützt die Nester bei Beweidung
Der Korb wird fest in die Erde gedrückt
Nestersuche
Gerade geschlüpfte Kiebitzküken

In der „Stollhammer Wisch“ wird seit Ende der 90er Jahre nach niederländischem Vorbild der direkte Schutz von Gelegen der Wiesenvogelarten Kiebitz, Uferschnepfe und Rotschenkel durchgeführt. In Zusammenarbeit mit den Landbewirtschaftern und ehrenamtlichen Mithelfern von den Naturschutzverbänden und der Jägerschaft werden die einzelnen Gelege im Frühjahr gesucht, mit kleinen Stöckchen markiert und so erfolgreich vor einer Beschädigung durch landwirtschaftliche Maschinen geschützt. Durch Weidekörbe wird versucht, Beschädigungen durch den Tritt des Weideviehs zu verhindern. 

Nach den Erfahrungen aus der Stollhammer Wisch kann das Markieren und Schützen von Gelegen der Wiesenvögel bei umsichtiger Vorgehensweise uneingeschränkt empfohlen werden. Der Mensch dringt zwar bei der Gelegesuche etc. sehr stark in den Lebensraum des Vogels ein und dies kann auch im Einzelfall zu zusätzlichen Verlusten im Brutgeschäft führen. Jedoch ist der Eingriff, wenn er behutsam durchgeführt wird, im Sinne des Tierschutzes, da der positive Effekt des Gelegeschutzes überwiegt.

Weitere Informationen im "Handbuch Gelegeschutz"

 

Gelegeschutz in den Niederlanden (Aktuelles, Fotos, Berichte etc.) www.weidevogelbescherming.nl